Berliner Flughafenterminals

Terminal 1

Aufbau: Terminal 1 ist das Haupt- und größte Gebäude des Flughafens Berlin Brandenburg, in U-Form gestaltet. Es erstreckt sich über vier oberirdische und zwei unterirdische Ebenen. Der Ankunftsbereich befindet sich im Erdgeschoss, während sich die Abflugzone und das Einkaufszentrum im 1. Stock befinden. Flüge von Nicht-Schengen-Staaten starten im zweiten Stock, wo sich auch Restaurants und Lounges befinden. Die Ebene 3 ist für Passagiere geschlossen, und Ebene 4 beherbergt die Aussichtsterrasse des Flughafens. Die unterirdischen Ebenen sind dem Bahnhof T1–T2 gewidmet.

Services: Terminal 1 bietet alles, was ein Reisender von einem modernen internationalen Flughafen erwartet: Duty-Free-Shops, Einzelhandelsgeschäfte, Gastronomieangebote, Banken, Geldautomaten, Postdienste, Wechselstuben, Reisebüros und Business-Lounges. Es beherbergt auch das Steigenberger Airport Hotel, medizinische Dienste wie Zahn- und chirurgische Behandlungen, Duschmöglichkeiten und sogar einen Meditationsraum.

Kulturelle Highlights: Terminal 1 integriert auch Kunst in seine Architektur. Passagiere überqueren STOEBOs „Sternenhimmel“, ein Bodendesign mit eingearbeiteten Münzen aus aller Welt. Pae Whites Installation „Red Carpet“ schmückt die Decke der Check-in-Halle, während Takehito Koganezawos „Open Sky Box“ den Sicherheitsbereich beleuchtet. Draußen beleuchtet Olaf Nicolais Skulptur „Gadget“ entsprechend der Aktivität der Fluggastbrücken. Die Treppen, die zum Bahnhof führen, zeigen Matt Mullicans „Subject Pavilion“, ein markantes Kunstwerk mit Reisebezug.

Terminal 2

Aufbau: Terminal 2 befindet sich direkt neben Terminal 1 und erstreckt sich über zwei Etagen. Das Erdgeschoss beherbergt Check-in-Schalter und Gepäckausgabe, während im ersten Stock der Sicherheitsbereich und die Passagierzone untergebracht sind.

Services: Obwohl kleiner, ist Terminal 2 gut ausgestattet mit Self-Service-Kiosken, modernen Sicherheitseinrichtungen, Geschäften und gastronomischen Angeboten, um den Flugreisenden einen reibungslosen Ablauf bei Billigfluggesellschaften zu ermöglichen.

Terminal 5

Aufbau: Terminal 5, einst bekannt als Flughafen Schönefeld, wurde als drittes Terminal in den BER integriert. Es bestand aus fünf Zonen auf zwei Etagen. Bereich K hatte Check-in-Schalter und Abflugsteige, während Bereiche L und M Ankünfte im Erdgeschoss und zusätzliche Abflüge im Obergeschoss abfertigten. Bereich L enthielt auch einen Einkaufsbereich im Untergeschoss. Schließlich enthielt Bereich Q die Sicherheitskontrollen.

Services: Terminal 5 bot eine große Auswahl an Geschäften, gastronomischen Angeboten, Geldautomaten, Banken, Reisebüros und Wechselstuben. Es beherbergte auch das Intercity Hotel, eines von zwei Hotels auf dem Flughafengelände.

Status: Terminal 5 ist nun dauerhaft geschlossen. Obwohl es keine Flüge mehr abfertigt, gibt es Pläne, die Anlage umzunutzen, möglicherweise als Konferenz- und Veranstaltungszentrum.